"If You Don't Live for Something, You'll Die for Nothing"
Seit 2001 programmiere ich Websites auf privater Basis - quasi als Hobby, wenn es die Zeit zu lässt. Grundsätzlich programmiere ich für mich selbst, zu Themen die mich selber betreffen, aber von Zeit zu Zeit fragen mich auch Freunde und Bekannte, ob ich ihnen nicht bei der Umsetzung von Webpräsenzen behilflich sein kann. Über die Jahre lassen sich aktuelle Projekte dank "learning by doing" auch immer mehr von der Umsetzung her sehen, auch wenn sich mein Schaffen auf klassisches HTML mit ausgelagertem CSS-Design beschränkt.
Zu Zeiten meines Zivildienstes habe ich zwar mal angefangen PHP4 zu lernen, habe es aber aus terminlichen Gründen nie weit gebracht, bis ich es dann ganz aufgegeben habe. PHP steht natürlich noch auf meiner To-Do-Liste und wird wahrscheinlich auch bald wieder angegangen, sobald ich wieder mehr Zeit für private Dinge habe. Die von mir verwendeten JavaScripte sind freie Scripte aus dem Internet, welche von mir lediglich auf meine Bedürfnisse abgeändert wurden.
Über einen Click auf die beigefügte Grafik lassen sich ein paar meiner besten Projekte als Bilderserie betrachten.
Meine Hauptband Band "NosOtroS" bestand seit 2002 in einer konstanten Besetzung aus alten Schulfreunde und unserer damaligen Sängerin Nadine, die ich über einen Ferienjob kennen gelernt habe. Da wir uns auf kein vorgegebenes Genre konzentrieren wollten, konnteman unsere Musik nicht wirklich mit einer einzigen Musikrichtung betitelt werden - meist spielen wir worauf wir im Moment des Songwritings gemeinsam Lust haben. Mal kam ein Rock-Song dabei rum, mal was punkiges, eine Ballade, Metal oder auch mal SKA. "Crossover" stand jedenfalls offiziell auf unseren Fahnen, auch wenn wir nur selten an Vertreter dieser Musikrichtung erinnern. 2005 haben wir in Zusammenarbeit mit dem P.I.L.Studio Dinslaken unser erstes Demo "Eye Can See You" aufgenommen, worauf vereinzelte selbstproduzierte Aufnahmen in Eigenregie folgten, für die wir von der lokalen Presse mit den Anfangszeiten der Band wie King Crimson verglichen wurden.
Leider hat sich die Zusammenarbeit mit Nadine in den vergangenen Monaten immer mehr verschlechtert, bis sie die Band im April 2010 schließlich ganz verlassen hat. Seither dürfen wir unseren alten Freund Tobi (Ex-Path of Golconda/ Shock Nosis/ B107) am Gesang begrüßen mit dem auch endlich die lang geplanten Aufnahmen folgen werden. Der Bandname "NosOtroS" wird jedoch über kurz oder lang einem neuen Namen weichen müssen.
Da wir mit NosOtroS aus persönlichen Gründen in den vergangenen Monaten weniger ausgelastet waren als gewünscht, haben sich unser Gitarrist Tobias und unser Basser Nils vor einiger Zeit dran gemacht ihr altes Black Metal Projekt "Mindrer" wieder aufleben zu lassen, und selbiges endlich zu einer Veröffentlichung zu bewegen. Nach langer Bearbeitungszeit erschien daraufhin Ende 2008 das offizielle Debut "Lunar Obsessed" als gepresste Eigenproduktion. Die folgende Veröffentlichung ist vom Sound her weniger brachial geplant als das Debut, weshalb ich mit größter Wahrscheinlichkeit meinen Beitrag als Studiodrummer dafür beisteuern werde.
Über die Studioaufnahmen von NosOtroS im P.I.L.Studio Dinslaken bin ich 2005 an die Band "The Booze Trap" geraten. Konzipiert als Rock'n Roll-Cover-Spaßprojekt haben wir etwa ein Jahr lang jeden Sonntag in Studio geprobt und neben Songs der Misfits, GWAR, den Backyard Babies oder Social Distortion auch den einen oder anderen eigenen Songs geschrieben. Leider wurde das Projekt - welches neben mir aus Musikern von Execrate, Path of Golconda und Downstroke bestand - auf Grund von terminlichen Differenzen 2006 wieder eingestellt. Auch die damals sogar begonnenen Aufnahmen warten leider bis heute auf ihre Vollendung. Sehr schade.
Die Punkrock-Band "Whizkids" war meine erste richtige Band, zu der ich über meinen ersten Schlagzeuglehrer gekommen bin. Ein Drei-Mann-Projekt, welches allerdings in der lokalen Musikszene auf Grund des musikalischen Hintergrunds unseres Bassisten und Songwriters Dominik leider nur belächelt wurde. Trotzdem haben wir eine Hand voll gut besuchter Konzerte gespielt und sogar einige Aufnahmen gemacht. Alles nichts Besonderes - Punkrock eben - und heute auch nichts mehr auf das ich mit Ausnahme unseres ersten Konzerts besonders stolz wäre, aber es war immerhin der Anfang von etwas größerem.
Nachdem unsere Abi-Kasse nach der Veröffentlichung unserer Abi-Zeitung immer noch einigermaßen gut gefüllt war, dachten wir uns, man könnte ja von dem Geld eine Party für alle Abiturienten veranstalten. Ziel war es also, einfach nur die letzten Euros rauszuschmeißen und lediglich dabei anfallende Kosten zu decken, denn das erschien uns sinnvoller als jedem Stufenmitglied obligatorische 3,87 € zurückzugeben. Eingeladen wurden deshalb alle ehemaligen Stufenmitglieder, samt Freund bzw. Freundin, zu einer großen Wiedersehensparty ein Jahr nach dem Abitur ... unser Plan ging "leider" nicht ganz auf:
Statt das Geld auf den Kopf zu hauen hatten wir trotz Dumping-Preisen nach der Feier mehr Geld in der Kasse als zuvor. Es musste eine weitere Party her, gar keine Frage, nochmal alles auf Anfang. Mittlerweile haben wir auf immer dieselbe Art und Weise bereits mehrere solcher Parties veranstalten können, welche sich mit jedem Mal wachsender Beliebtheit erfreuen. El Festivo, wie wir das Projekt getauft haben, verbindet die Vorzüge eines öffentlichen Spektakels mit dem Flair einer Privatparty - selbst wenn das Arrangement von Mal zu Mal wächst. Mundpropaganda und zufriedene Gäste sind das Patentrezept, denn bereits beim zweiten Anlauf kamen schon massig Gäste, die nicht zu unserem privaten Freundes- und Bekanntenkreis gehörten.
Die dritte Galerie zeigt ein paar Schnappschüsse vergangener Parties.
Im Hauptstudium meines Studiums galt es in den einzelnen Wahlpflicht- und Schwerpunktfächern pro Semester zur Bestimmung der Vornote mindestens eine Hausarbeit unter Einhaltung der Regeln zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten anzufertigen. Drei dieser Arbeiten möchte ich an dieser Stelle kurz vorstellen. Die komplette Ausarbeitung stelle ich gerne bei berechtigtem Interesse über den direkten Kontakt zur Verfügung - als Download werden sie auf dieser Seite jedoch nicht veröffentlicht:
Diplomarbeit im Schwerpunktfach Betriebsinformatik/ Kommunikationsanwendungen
Thema: "Usability im E-Commerce - Kundenorientierung im Internet als
erfolgsentscheidender Faktor"
Als inoffizielle Fortsetzung der Hausarbeit zur Bedeutung des Suchmaschinenmarketings setzt diese Diplomarbeit an dem Punkt an, an dem die Hausarbeit aufhört. Über ein gutes SEM-Projekt ist die eigene Unternehmenswebsite unter den Top-Positionen führender Suchmaschinen zu finden, aber der Erfolg bleibt dennoch aus. Welche optischen und inhaltlichen Kriterien eine Website erfüllen muss um den Besucher zu halten wird hier unter Berücksichtigung von Theorien aus der Wahrnehmungspsychologie geklärt. Im Anschluss werden diese Punkte noch einmal durch eine eigene Primärerhebung hinterfragt und danach zu einer Checkliste zusammengefasst, an Hand derer Unternehmen wie Privatpersonen nachvollziehen können wie "usefull" die eigene Website ist bzw. an welchen Stellen dringender Nachholbedarf besteht. Diese Checkliste wird abschließend am Beispiel der Website des Versandhauses Amazon sowie des Musikhauses Thomann beispielhaft angewand.
Bewertung: 1.0
Hausarbeit im Schwerpunktfach Betriebsinformatik/ Kommunikationsanwendungen
Thema: "Anwendung einer ungezwungenen Unternehmenskommunikation am
Beispiel des Suchmaschinenmarketings"
Werbe-Mails, Reklamesendungen, Pop-Ups oder ungebetene Telefonanrufe - all diese Werbemöglichkeiten verärgern ihre Rezipienten eher, als dass sie den Zulauf eines Unternehmens positiv beeinflussen. Mit Hilfe des Suchmaschinenmarketings funktioniert das Prinzip der Werbung sehr viel besser, denn die Kunden kommen von sich aus zum Unternehmen, anstatt dass das Unternehmen regelmäßig zur Kundschaft kommen muss. Über eine hohe Listung in gängigen Suchmaschinen wird die Bewerbung eines Unternehmens erst dann aktiv, wenn der User von sich aus aktiv danach fragt - unabhängig davon, ob es sich um natürliche oder bezahlte Links handelt. Neben einer ökonomischen Betrachtung der Erfolgschancen des Suchmaschinenmarketing, behandelt diese Arbeit auch die technischen Möglichkeiten der Anwendung und warnt vor den Gefahren die damit verbunden sind.
Bewertung: 1.3
Hausarbeit im Schwerpunktfach Unternehmenskommunikation
Thema: "Kommunikative Funktion von Verpackungen"
Auf Grund der immensen Auswahl, der wir uns heutzutage in jedem Supermarkt konfrontiert sehen, müssen Verpackungen bereits im Regal - am sog. "point of sale" - den Kunden für sich gewinnen damit sie gekauft werden. Dabei gilt bei deren Design auf Besonderheiten der jeweiligen Zielgruppe(n) zu achten, denn je nachdem, ob ein Produkt für junge oder alte, männliche oder weibliche Käufer gedacht ist, müssen gewisse stilistische Grundlagen beachtet werden um den maximalen Erfolg zu realisieren. Diese Arbeit geht zuerst auf die verschiedenen Möglichkeiten der Verpackung eines Gutes und deren unmittelbaren Zwecke ein (Transport, Frischhaltung, Design, ...), um danach ein Grundlegendes Verständnis für Formen, Farben, Beschriftung und Handhabung in Bezug auf die einzelnen Käuferschichten zu schaffen.
Bewertung: 1.3
Hausarbeit im Wahlpflichtfach Projektmanagement
Thema: "Teamentwicklung in Projekten - Wie motiviere und führe
ich ein Projektteam?"
Die Motivation eines Mitarbeiters kann nicht von außen erzeugt werden - sie muss von jedem einzelnen selbst kommen. Der Antrieb für unsere Taten liegt demnach allein bei uns selbst. Vorgesetzte und Kollegen können lediglich positiv darauf einwirken, aber der erste Schritt muss von uns selbst gemacht werden. Zusammen mit meiner Partnerin für diese Arbeit, habe ich die Anforderungen an ein erfolgreiches Team erläutert und die verschiedenen Aspekte der Motivation (Können, Wollen und Dürfen) auf die vier Phasen der Projektarbeit übertragen und bewertet.
Bewertung: 1.3
Mein erstes (offizielles) großes Projekt. Als Teil unseres Abi-Zeitungs-Komitees unterlag mir eines der wichtigsten zeithistorischen Dokumente meiner Schulzeit, welches dann noch auf halber Strecke zu scheitern drohte. Am Ende lag es an zwei ursprünglich völlig unbeteiligten Freunden und mir die Zeitung ohne die Unterstützung des eigentlichen Komitees fertig zu stellen. Die Zeitung wurde deshalb verständlicher Weise auch nicht mehr rechtzeitig zu unserem Abschluss fertig, sondern ließ ein ganzes Jahr auf sich warten. Da wir fast die komplette Zeit unseres Zivildienstes in dieses Projekt investiert haben, musste die Veröffentlichung natürlich groß gefeiert werden. Aus den Resonanzen zur Party anlässlich des Abi-Zeitungs-Release entstand im späteren Verlauf das Projekt "El Festivo".